Mit einem Monsterfeld wartet am kommenden Sonntag, das 110. Graf Kalman Hunyady-Memorial in der Wiener Krieau auf. Im bedeutendsten internationalen Rennen des heimischen Trabrennsports, das heuer mit 35.000 Euro dotiert ist, gehen nicht weniger als 15 Pferde an den Start, wobei mit Opal Viking der Sieger der letzten beiden Jahre auch heuer wieder an den Start geht und versuchen wird als erstes Pferd der Geschichte das Hunyady dreimal en suite zu gewinnen.
Der diesmal von Rudi Haller gesteuerte Schwede geht zwar mit der Höchstzulage von 40 Meter an den Ablauf, doch besitzt er sicherlich die Klasse um das schier Unmögliche zu schaffen. Ein Riesenvorteil für den Hengst ist sicherlich die Tatsache, dass im ersten Band nicht weniger als 11 Pferde genannt wurden. Aus heimischer Sicht ist es nach vielen Jahren endlich wieder ein Hunyady, in dem die heimischen Cracks nicht nur Lückenfüller sind, sondern mit Chancen auf den Sieg ins Rennen gehen. Der wohl beste Traber in rot-weiß-roten Farben ist sicherlich Istogramma Sas mit Champion Gerhard Mayr, der heuer 14 Rennen gewinnen konnte. Aber auch Rocket Power (Gregor Krenmayr), der immerhion Commander Crowe seine erste Niederlage in Schweden zugefügt hatte und der frische Italien-Sieger Jazz Real (Wolfgang Ruth) sind bei guter Chance. Ein besonders starkes Pferd ist sicherlich auch Gidde T.H., der in Frankreich von Anders Lindqvist trainiert wird und für den Martin Redl als Catchdriver engagiert wurde. Aber auch Cash Hammering (Gerhard Biendl), Indira Comtesse (Josef Franzl jun.), der Italiener Flamengo Font (Lamberto Guzzinati) oder E.T. Diamant (Georg Frick) sollten nicht unterschätzt werden-
Auch im Rahmenprogramm wird ausgezeichneter Sport geboten und schon im zweiten Rennen gibt es einen schönen 6.048 Euro Dreierwette-Jackpot, wobei hier Sophie Le France mit Mario Zanderigo als Favoritin an den Start gehen sollte.